Im Interview

Stefan Schwegler

„Herr Schwegler, Sie übernehmen das Gebiet von Herrn Menhard. Welche landwirtschaftliche Erfahrung haben Sie und wie sind Sie zur Firma Dehner Agrar gekommen?“

Ich bin auf dem elterlichen Vollerwerbsbetrieb mit Milchviehhaltung und Ackerbau aufgewachsen. Auch wenn ich mich damals nicht für eine landwirtschaftliche Ausbildung, sondern für eine Lehre als Maurer entschieden habe, hat mir die Arbeit auf dem Hof immer Spaß gemacht. Schon als Kind habe ich an den Maschinen mitgeschraubt und war immer zur Stelle, wenn es was zu tun gab.

Seit der Hofübergabe Ende 2013 bewirtschafte ich den Betrieb im Nebenerwerb, jedoch ohne Milchviehhaltung, weil mich meine Eltern aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr wie gewohnt unterstützen konnten. Zudem war meine Leidenschaft immer schon derAckerbau. Kurz vor Weihnachten 2016 besuchte mich Josef, um mich wie gewohnt kompetent für die nächste Pflanzenbausaison zu beraten. Dabei kamen wir auch auf meine berufliche Situation zu sprechen. Josef wusste ja, dass ich nicht nur leidenschaftlicher Landwirt, sondern auch noch Maurervorarbeiter war. In dem Jahr hatte ich immer wieder Rückenprobleme. Darum habe ich mir oft Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht. Das habe ich dem Josef erzählt und der fragte mich dann, ob ich mir vorstellen könnte, sein Nachfolger zu werden. Das hat mich ziemlich überrascht, aber ich konnte mich sofort dafür begeistern. Noch mehr über den Ackerbau erfahren und die Landwirte beraten, ja, das wollte ich machen! Als dann nach den Vorstellungsgesprächen klar war, dass mich die Firma Dehner Agrar als Quereinsteiger mit vielen Schulungsmaßnahmen unterstützen wird, konnte ich den 2. Mai 2017 kaum erwarten. Zudem wusste ich, dass Josef bereit war, sein enormes Wissenan mich weiterzugeben, damit ich künftig „seine“ Kunden als neuer Verkaufsberater betreuen kann.

 

„Wie verlief die Einarbeitung und das letzte Jahr für Sie?“

Josef hat mich super eingearbeitet. Wir sind anfangs viel zusammen in den Außendienst gefahren, haben die Kunden persönlich besucht und so konnte ich jeden Kunden, seinen Betrieb, die Flächen und seine Anforderungen kennenlernen. Somit hatten auch die Landwirtedie Möglichkeit, sich auf den Fachberaterwechsel einzustellen. Um die Bestellungen fristgerecht ausliefernzu können, ist gute Organisation und gute Zusammenarbeit mit unserem Innendienst wichtig. Auch das konnte ich von Josef lernen. Ab der Frühjahrssaison 2018 sind wir dann schon oft getrennt unterwegs gewesen, um alle Aufträge und Termine abzuarbeiten. Deswegen weiß ich, wie es ab 2019 sein wird, wenn ich das Gebiet überwiegend alleine betreuen werde. Wir haben uns immer gut ergänzt und toll zusammengearbeitet.

 

„Wie sehen Sie dem neuen Jahr 2019 entgegen?“

Durch den Renteneintritt von Josef werden sich natürlich Veränderungen ergeben. Ich hoffe jedoch, dass ich sein berufliches Lebenswerk würdig weiterführen kann und weiß aber, dass er mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Das Lager wird sich künftig in Kissing befinden, damit ist weiterhin eine kurzfristige Belieferung möglich. Nach Absprache kann dort auch Ware direkt abgeholt werden. Jetzt freue ich mich vor allem sehr auf die Zusammenarbeit mit meinen Kunden und alle Herausforderungen, vor die uns das neue Anbaujahr stellen wird.

 

"Herr Schwegler, wir wünschen Ihnen ein erfolgreichesneues Jahr und bedanken uns, dass Sie sich die Zeit fürdas Interview genommen haben."
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