Im Interview Oktober 2016

Torsten Krawczyk

Geschäftsführer eines landwirtschaftlichen Betriebes und Vizepräsidentdes sächsischen Bauernverbandes

Landw. Nutzfläche: 430 ha

Kulturen: Mais, Getreide, Winterraps

Milchvieh: nein, Mutterkühe und Mastschweine

Dehner Kunde seit: gefühlt schon immer, also seit unserer Gründung 1995

 

„Herr Krawczyk, wie ist Ihr Betrieb aufgebaut und was macht ihn besonders ?“

Mein Bruder und ich bewirtschaften neben dem Landwirtschaftsbetrieb, welcher sich im Schwerpunkt mit Marktfrucht beschäftigt, eine eigenständige Biogasanlage mit 700 KW, die ein 30 ha – Klinikareal beheizt. Wir haben dadurch einen gesamtenergetischen Wirkungsgrad von 91 %, worauf wir stolz sind. Als drittes Unternehmen in unserem Verbund betreut unsere Dienstleistungsgesellschaft Nebenerwerbsbetriebe in der kompletten Arbeitskette im Ackerbau. Allerdings liegt die Spezialisierung in dieser Gesellschaft in der Logistik. Wir haben die QS-Zulassung für Lagerung, Transport und Umschlag von Futter- und Lebensmittel. Dabei sind wir bemüht durch Transparenz eine faire Verteilung in der Wertschöpfung zu erreichen. So arbeiten bei uns 14 hochmotivierte Arbeitskräfte.

 

„Welche agronomischen Eigenschaften muss eine Maissorte auf Ihrem Betrieb erfüllen ?“

Mais sollte eine hohe Toleranz für Kälte in der Jugendentwicklung haben, wenig Stress bei längerer Frühjahrstrockenheit zeigen und ein guter Nährstoffverwerter sein. Für unsere Biogasanlage bevorzugen wir mittelreife Sorten, mit einer guten Nutzung für Silo- und Körnermais. Uns ist der energetische Ertrag wichtiger, als der reine Biomasseertrag.

 

„Welche Maßnahmen führen Sie auf Ihrem Betrieb durch, um für optimale Erträge zu sorgen ?“

Seit 1998 bewirtschaften wir unsere Flächen konsequent pfluglos und haben dadurch deutlich weniger Erosion und ein gutes Wasserhaltevermögen. Allerdings war dies ein langer Lernprozess. Weiterhin versuchen wir durch unsere Biogasanlage Nährstoffkreisläufe zu nutzen, um eine optimale Versorgung des Bodens zu erreichen. Weiterbildung und Innovation sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie.

 

„Warum engagieren Sie sich als Berufsvertreter für die Landwirtschaft ?“

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit als Unternehmer im Berufsstand tätig zu sein. Natürlich würde es reichen nur seinen Beitrag zu zahlen, aber so bin ich nicht. Ich möchte selbst gestalten und am Ende das Gefühl haben, nicht nur zugeschaut zu haben.

 

„Wie und warum arbeiten Sie mit Dehner AGRAR zusammen?“

Ich schätze besonders die persönliche Betreuung. Dabei geht es mir im Wesentlichen um den intensiven Austausch über die unterschiedlichen Bedürfnisse in dieser geschäftlichen Partnerschaft, die ackerbauliche Beratung kommt erst zweitrangig. Ich weiß, dass diese Art der Betreuung keine Selbstverständlichkeit ist, aber sie zeichnet die Mitarbeiter von Dehner AGRAR aus.

 

Vielen Dank für diese vertraute, zuverlässige und konstruktive Zusammenarbeit.
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