Im Interview September 2016

Maren Dippmann

Zukünftige Betriebsleiterin eines erfolgreichen und vielseiteigen Betriebes im Raum Weißenburg

Landw. Nutzfläche: 130 ha

Kulturen: Mais, Winterweizen, Wintergerste, Luzerne und Grünland

Ausbildung: Agrarbetriebswirtin

Milchvieh: 60 Milchkühe + Nachzucht

Dehner Kunde seit: 3 Jahren


„Frau Dippmann, wie ist Ihr Betrieb aufgebaut und was macht ihn besonders ?“

Unser Betrieb wird seit 4 Generationen von Frauen geführt. Seit 76 Jahren produzieren wir auf unserem Betrieb Milch und bauten 1997 einen neuen Laufstall. Wir bewirtschaften 130 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, 60 Kühe + Nachzucht und bauten zusätzlich 2009 eine Biogasanlage. Der Ackerbau ist in 30 ha Getreide und 50 ha Mais aufgeteilt. Zur Futtergewinnung bewirtschaften wir zusätzlich noch 50 ha Grünland. Die komplette Ernte wird ausschließlich innerbetrieblich verwertet.

 

„Mit welchen Herausforderungen müssen Sie sich als Frau in der Landwirtschaft stellen ?“

Die Schwierigkeit liegt als Frau darin, bei den männlichen Landwirten Akzeptanz zu finden. Hier muss man sich als Frau erst einmal behaupten. Ich versuche körperliche schwere Arbeiten durch Geschicklichkeit und strukturiertes Arbeiten mir zu erleichtern.

 

„Auf was legen Sie im Ackerbau besonders wert ?“

Wichtig ist die richtige Sortenwahl, sowie den jährlich Wetter angepassten Pflanzenschutz. Als Pflugloser Betrieb lege ich besonderen Wert auf eine für den Boden wertvolle Zwischenfrucht. Für mich ist die Ertragssicherung und ein gutes Kosten-Nutzenverhältnis am wichtigsten.

 

„Wo steckt Ihre Leidenschaft, bzw. was machen Sie am liebsten ?“

Das Schlepper fahren bereitet mir sehr viel Spaß, mit meinem pinken Traktor arbeite ich leidenschaftlich gerne in und mit der Natur. Ich finde es jeden Tag spannend die Entwicklungsstadien der Tiere und der Pflanze mit zu erleben.

 

„Wie und warum arbeiten Sie mit Dehner AGRAR zusammen?“

Ausschlaggebend ist der Kontakt zu Frau Schröppel, die mit mir meine Felder begutachtet, Ihre Anbauempfehlungen an mich weitergibt und bei Problemen mit Rat zur Seite steht. Außerdem haben wir letztes Jahr gemeinsam einen Sortenschauversuch angelegt, den über 50 Landwirte besucht haben. Mir bringt es den Vorteil die neuesten Maissorten auf meinem Standort zu beobachten und die richtige Wahl für die nächste Saison zu treffen.

 

Herzlichen Dank, dass Sie sich für unser Interview Zeit genommen haben.
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