Im Interview Dezember 2015

Christian Müller

Pflanzenbauleiter der Kaisaer Agrargenossenschaft e.G. bei Torgau in Sachsen

Landw. Nutzfläche: 1.400 ha

Ausbildung: Diplomingenieur (FH)

Kulturen: Raps, Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer, Zuckerrüben, Silo- & Körnermais

Mitarbeiter: 28

Milchvieh: 340 Milchkühe

Dehner Kunde: seit 2011

 

„Herr Müller, wie ist Ihr Betrieb aufgebaut und welchen Herausforderungen müssen Sie sich stellen?“

Wir bewirtschaften 1.200 ha Ackerland, davon ca. 900 ha Druschfrüchte und ca. 300 ha Mais und Zuckerrüben und ca. 200 ha Grünland. Dazu halten wir 340 Milchkühe inkl. Nachzucht. Wir betreiben Marktfruchtbau, sowie Feldfutterbau unter ungünstigen Standortvoraussetzungen in einem Endmoränengebiet zwischen der Elbe und der Dahlener Heide. Unsere Böden sind sehr heterogen und der Wechsel der Bodenarten innerhalb eines Schlages ist sehr prägend.

 

„Auf was legen Sie im Ackerbau besonders wert?“

Termingerechtes Arbeiten, was in unserem Gebiet heißt, immer einen Schritt schneller zu sein, als die Empfehlung von außen. Gleichesgilt für die Düngung und Aussaat. Auch die Sortenplanung ist unter Trockenstressbedingungen mit geringem Pflanzenschutzinput vonentscheidender Bedeutung.

 

„Was tun Sie, um Ihr Land nachhaltig zu bewirtschaften und Ihren Betrieb zukunftsfähig auszurichten?“

Ich versuche die Bauchentscheidungen, die jeder Betriebsleiter im Laufe des Jahres treffen muss im Winter mit Zahlen zu hinterlegen, um somit Schlüsse ziehen zu können, die wiederum als Erfahrung im Hinterkopf hängen bleiben. Dann können sie im nächsten Jahr in die Entscheidungsfindung mit einfließen.

 

„Auf was setzen Sie im Ackerbau? Erfahrung oder Innovation?“

Sowohl als auch. Erfahrung ist wichtig, um Innovationen kommen wir nicht umhin. So haben wir in der Vergangenheit erfolgreich die Bereiche Düngemethodik, Grundbodenbearbeitung und Silage Bereitung verbessert. Als nächstes soll neue Drilltechnik einen Schritt nach vorn bringen. Man darf aber auch nicht jeden Trend mitmachen!

 

„Welche Arbeit macht Ihnen am meisten Spaß?“

Das kann ich so genau gar nicht sagen… Landwirtschaft ist geprägt von der Vielseitigkeit der Aufgaben, die es im Jahresverlauf zu bewältigen gibt. Mir macht es unglaublich Spaß, neue Bestände ins Feld zu stellen, sie heranwachsen zu sehen, hier mein Favorit der Raps, aber auch den Erfolg der Arbeit bei der Ernte zu sehen. Dabei kommt es immer darauf an, dass alle Mitarbeiter zusammen arbeiten und an einem Strang ziehen. Dann macht es erst recht Spaß und wir motivieren uns gegenseitig.

 

„Wie und warum arbeiten Sie mit Dehner AGRAR zusammen?“

Dehner AGRAR ist ein zuverlässiger Händler, der zudem mit guten Fachberatern den Landwirten direkt unter die Arme greift. Herr Jäger hilft bei der Entscheidungsfindung sehr objektiv und durchbricht die Betriebsblindheit.

 

Herzlichen Dank, dass Sie sich für unser Interview Zeit genommen haben.
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